Die acht stimmgewaltigen Sänger des orthodoxen Moskauer Männerchores des „Heiligen Wladimir“ freuen sich wie noch nie auf die traditionelle Tournee zwischen Dänemark und Thüringen; um in Gottesdiensten, mit liturgischen Gesängen und Volksliedern -Moskauer Abende, Abendklang, Wolgaschlepper und andere der heimatlichen Dunstglocke zu entfliehen.
Die Moskauer Kirchensänger werden diesmal erwartet:
- Sonntag,22.08 15:00 Külsoer Mühle
19:00 St. Bartholomäi Zerbst.
- Montag,23.08 19:30 Galerie Pferdestall Rahnsdorf
- Dienstag,24.08 19:30 Kirche Seegrehna
- Mittwoch,25.08. 15:30 Senioren- u. Pflegezentrum “Am Lerchenberg“
19:30 Evangelische Kirche Niemegk
- Donnerstag,26.08. 19:30 Evangelische Kirche Gräfenhainichen
- Samstag, 28.08. 19:00 Evangelische Kirche Dabrun
- Sonntag, 29.08. 10:30 Gottesdienst Katholische Kirche Wittenberg
17:00 Evangelische Kirche St. Nikolai Jessen
Dr. Heinz Wehmeier
Endlich hat die grösste Tochter der deutschen Kleinstadt Zerbst in Deutschland ein Denkmal!
In einem Volksfest vor dem Zerbster Schloss, das seit dem Zweiten Weltkrieg eine grandiose Ruine ist, wurde von tausenden Zerbster Einwohnern, vielen hundert russischen Gästen und Politprominenz aus Russland und Deutschland ein Denkmal für Katharina die Große enthüllt:
Zu den traditionell beliebten Auftrittsorten gehören diesmal:
Donnerstag, 08.07. 19:00: Evangelische Kirche, Dabrun;
Freitag, 09.07. 19:30: Evangelische Kirche, Dessau-Alten;
Sonntag, 11.07. 15:00: Wasserschloss, Reinharz;
19:00: Evangelische Kirche, Holzdorf;
Montag, 12.07. 16:30: Klinik Bosse, Wittenberg;
19:00: HEPORÖ, Meltendorf
Dienstag, 13.07. 14:00: AWO Jüterbog
16:00: Johanniter Jüterbog
19:30: Kirche Abtsdorf;
Mittwoch, 14.07. 19:00: Freizeit- und Seniorenclub, Pratau;
Donnerstag, 15.07. 19:00: Galerie in Pferdestall, Rahnsdorf;
Freitag, 16.07. 19:30: Kursaal Eisenmoorbad, Bad Schmiedeberg;
Sonntag, 18.07. 15:00: Külsoer Mühle;
18:00: Katholische Kirche, Wittenberg.
Der Russische Musiksommer hat sich in den letzten 11 Jahren als nicht mehr wegzudenkendes Musik-Highlight im Kreisgebiet Wittenberg etabliert und sein Publikum durch hohe musikalische Qualität, instrumentale Originalität und stilistische Vielfalt erobert.
Auch diesmal laden die Studenten und jungen Pädagogen aus Minsk und Mogiljow/Weißrussland alle Konzertbesucher zu einer musikalischen Reise durch Jahrhunderte und über Kontinente ein.
Wie im Vorjahr wird die wieselflinke Studentin Nika Jelistratowa mit ihrem Nationalinstrument Zymbel (78 Saiten) und Werken wie „Csardas" von Monti oder „Kalinka" verzaubern.
Seit Jahren begeistert Aleksej Kostjuschko scheinbar spielend leicht auf seiner Trompete mit „Ohrwürmen" von Bach, Kempfert, Gershwin oder Sinatra.
Die charmante Sopranistin Natalja Temruk wird auch diesmal mit ihren glasklaren Stimme gefühlsvolle Romanzen und Volkslieder zu Gehör bringen.
Die junge Studentin des St. Petersburger Konservatoriums Anja Pukinskaja wird in piano und forte ihre Violine klingen lassen, um die Zuhörerseele mit Werken von Mozart, Kreisler oder der Moderne zu berühren.
Alle Solisten werden von der bildschönen Jelena Shigdowa am Klavier mit perfektem Spiel begleitet.
Dieses Musikprojekt wird von Deutsch-Russländischen Gesellschaft mit der Kreismusikschule getragen und dient der Förderung der einzigartigen jährlichen Musikalischen Jugendbegegnungen.
Dr. Heinz Wehmeier
Dieses Ensemble aus Weissrussland besuchte uns in einem früheren Musiksommer:
Am 9. Juli 2010 wird
Das erste Denkmal für Katharina II. in Deutschland
Zarin Katharina II., die man schon zu Lebzeiten "Die Große" nannte, hat bisher auf deutschem Boden kein Denkmal, obwohl sie aus Deutschland stammte und für die deutsch-russischen Beziehungen eine sehr wesentliche Rolle spielte.
Ihre Heimatstadt Zerbst setzt ihr demnächst ein Denkmal. Auf unserem Foto kann man den Kopf der Zerbsterin mit der Zarenkrone erkennen, soeben von der Transportverpackung befreit:
Das 4,70 Meter hohe Bronze-Standbild, angefertigt von dem russischen Künstler Michael Perejaslawjez (Михаил Переяславец), wurde im vorigen Jahr in Russland gegossen und ist am 7. April in Zerbst eingetroffen. Es ist ein Geschenk von russischer Seite an die Stadt Zerbst. Da das im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstörte Schloss noch nicht wieder in alter Schönheit wiederhergestellt ist, wird Katharina zunächst in Sichtweite am Eingang zum Schlosspark aufgestellt - 266 Jahre nach ihrer Abreise von Zerbst nach Sankt Petersburg.
Die feierliche Enthüllung des Denkmals findet am
am Freitag, den 9. Juli, 20:45 Uhr statt.
Zuvor findet ab 18:30 Uhr im Katharina-Saal der Zerbster Stadthalle, nur wenige Schritte vom künftigen Standort des Denkmals entfernt, ein Festakt der Stadt Zerbst mit internationalen Gästen, darunter Professor Perejaslawjez, und Vertretern von Bundes- und Landesregierung statt. Er wird musikalisch umrahmt von der Anhaltischen Philarmonie unter der Leitung von GMD Antony Hermus mit Musik von Peter Tschaikowsky.
Ein Barockfeuerwerk auf der Turnierwiese wird das Fest um 23:00 Uhr abschließen.